Satzung
des 1. Fußball-Club 1924 Frankonia Thulba e. V. 

... Satzung ...
§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr 
(1) Der Verein führt den Namen "1. Fußball-Club 1924 Frankonia Thulba e.V.“, abgekürzt “1. FC 1924 Frankonia Thulba e.V.”.
(2) Der  Verein  hat  seinen  Sitz  in  97723  Oberthulba-Thulba  und  ist  im Vereinsregister  beim  Amtsgericht  Bad  Kissingen  unter  der  Nummer  VR  10055 eingetragen.
(3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
(4) Der Verein ist Mitglied des Bayerischen Landes-Sportverbandes e. V. (BLSV) und  seinem  Sportfachverband,  dem  Bayerischen  Fußballverband  e.V.  (BFV). Durch die Mitgliedschaft von Einzelpersonen zum Verein wird die Zugehörigkeit der Einzelpersonen zum Bayerischen Landes-Sportverband e.V. vermittelt.

§ 2 Vereinszweck und Gemeinnützigkeit 
(1) Vereinszweck ist die Pflege und Förderung des Sports.
(2) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel  des  Vereins  dürfen  nur  für  die  satzungsgemäßen  Zwecke  verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Der Verein  darf  keine  Person  durch  Ausgaben,  die  dem  Zweck  des  Vereins  fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.
Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.
Eine  Änderung im Status der Gemeinnützigkeit  zeigt  der  Verein  unverzüglich dem  Bayerischen  Landes-Sportverband  e. V.,  den  betroffenen
Sportfachverbänden sowie dem zuständigen Finanzamt für Körperschaften an.

§ 3 Vereinstätigkeit
(1) Die Verwirklichung  des  Vereinszwecks  erfolgt  durch  die  Ausübung  der Sportart Fußball. Eine Ausdehnung auf weitere Sportarten ist möglich.
(2) Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.
(3) Die Verwirklichung  der  satzungsgemäßen  Zwecke  erfolgt  unter Berücksichtigung der Belange des Umwelt- und Naturschutzes, soweit dies ohne
Beeinträchtigung eines effizienten Sportbetriebes möglich ist

§ 4 Vergütungen für die Vereinstätigkeit
(1) Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt, soweit nicht diese Satzung etwas anderes bestimmt.
(2) Bei  Bedarf  können  Vereinsämter  im  Rahmen  der  haushaltsrechtlichen Möglichkeiten  entgeltlich  auf  der  Grundlage  eines  Dienstvertrages  oder  gegen Zahlung  einer  angemessenen  -  auch  pauschalierten  -  Aufwandsentschädigung oder Tätigkeitsvergütung ausgeübt werden.
(3) Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit nach Absatz (2) trifft der Vorstand. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung.
(4) Der Vorstand ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer angemessenen  Vergütung  oder  Aufwandsentschädigung  zu  beauftragen.
Maßgebend ist die Haushaltslage des Vereins.
(5) Zur  Erledigung  der  Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle ist der Vorstand ermächtigt, im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten, hauptamtlich Beschäftigte anzustellen.
(6) Im  Übrigen  haben  die  Mitglieder  und  Mitarbeiter  des  Vereins  einen Aufwendungsersatzanspruch  nach  §  670  BGB  für  solche  Aufwendungen,  die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind.
(7) Der  Anspruch  auf  Aufwendungsersatz  kann  nur  innerhalb  einer  Frist  von  sechs  Monaten  nach  seiner  Entstehung  geltend  gemacht  werden.  Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit Belegen und Aufstellungen, die prüffähig sein müssen, nachgewiesen werden.
(8) Vom  Vorstand  kann  beschlossen  werden,  die  Aufwandsentschädigung  nach Absatz  2  und  den  Aufwendungsersatz  nach  Absatz  6  im  Rahmen  der steuerrechtlichen  Möglichkeiten  auf  Pauschalbeträge  und  Pauschalsätze  zu begrenzen.
(9) Weitere Einzelheiten regelt die Finanzordnung des Vereins, die vom Vorstand
erlassen und geändert wird.

§ 5 Mitgliedschaft
(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden.
(2) Über den schriftlichen Aufnahmeantrag  entscheidet  der  Vorstand.  Mit Beschlussfassung beginnt die Mitgliedschaft. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschrift der/des  gesetzlichen Vertreter/s.
(3) Wird der Aufnahmeantrag abgelehnt, kann schriftlich Widerspruch eingelegt werden. Über den Widerspruch entscheidet der Vorstand.
(4) Die Übertragung des Stimmrechtes ist nicht möglich.
(5) Mitglieder  haben erst mit Vollendung  des  18.  Lebensjahres  passives Wahlrecht.  Abweichend  besteht  für  Wahlen  zur  Vereinsjugendleitung  passives Wahlrecht  mit  Vollendung  des  16.  Lebensjahres.  Die  Bestellung  eines Minderjährigen  wird  erst  mit  der  Einwilligung  der/des  gesetzlichen  Vertreter/s wirksam.
(6) Stimmberechtigt sind Vereinsmitglieder ab dem vollendeten 16. Lebensjahr.

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft und Ordnungsmaßnahmen 
(1) Die Mitgliedschaft  endet  durch  Austritt,  Ausschluss  oder  Tod.  Mit  der Beendigung  der  Mitgliedschaft  enden  automatisch  von  dem  Betroffenen
ausgeübte Vereinsämter.
(2) Der dem Vorstand gegenüber schriftlich zu erklärende Austritt ist jederzeit zum Ende des Geschäftsjahres möglich.
(3) Ein Mitglied kann aus dem Verein auf Antrag eines anderen Mitglieds oder eines Organs ausgeschlossen werden,
      a) wenn das Mitglied trotz schriftlicher Mahnung  seiner  Beitragspflicht  nicht nachgekommen ist,
      b) wenn das Mitglied in erheblicher Weise gegen den Vereinszweck verstößt,
      c) wenn das Mitglied wiederholt in grober Weise gegen die Vereinssatzung und/oder Ordnungen bzw. gegen die Interessen des  Vereins  oder gegen Beschlüsse und/oder Anordnungen der Vereinsorgane verstößt,
      d) wenn es sich unehrenhaft verhält, sowohl  innerhalb als auch außerhalb des Vereinslebens,
      e) wenn das Mitglied die Amtsfähigkeit (§ 45 StGB) verliert.
(4) Über den Ausschluss entscheidet  der  Vorstand mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Übt das Mitglied ein Amt in einem Vereinsorgan aus, so entscheidet in Abweichung von Satz 1 das Organ über den Ausschluss, das auch für die Bestellung dieses Vereinsorgans zuständig ist. Dem Mitglied ist vorher Gelegenheit zur Äußerung zu geben. Gegen den Ausschlussbeschluss ist innerhalb  von  vier  Wochen  nach  Bekanntgabe  die  schriftliche  Anrufung  der Mitgliederversammlung  zulässig.  Diese  entscheidet  alsdann  auf  ihrer  nächsten
Mitgliederversammlung endgültig.
Ist  bereits  die  vereinsinterne,  erstinstanzliche  Zuständigkeit  der Mitgliederversammlung  für  den  Ausschlussbeschluss  begründet,  so  entfällt  die
Möglichkeit  der  vereinsinternen,  zweitinstanzlichen  Überprüfung  des Ausschlussbeschlusses durch die Mitgliederversammlung. Der Betreffende kann
den  Ausschlussbeschluss  binnen  eines  Monats  gerichtlich  anfechten.  Die Anfechtung hat keine aufschiebende Wirkung.
Nimmt  das  Mitglied  die  Möglichkeit  des  vereinsinternen  Anfechtungsverfahrens nicht fristgemäß wahr und/oder ficht das Mitglied den Ausschlussbeschluss nicht binnen  eines  Monats  nach  Beschlussfassung  durch  die  Mitgliederversammlung gerichtlich  an,  so  wird  der  Beschluss  wirksam.  Eine  gerichtliche  Anfechtung  ist dann  nicht  mehr  möglich.  Die  Frist  beginnt  jeweils  mit  Zustellung  des Ausschlussbeschlusses  bzw.  des  vereinsintern,  zweitinstanzlich  entscheidenden Organs zu laufen.
(5) Wenn  es  die  Interessen  des  Vereins  gebieten,  kann  der  Vorstand  seinen Beschluss für vorläufig vollziehbar erklären.
(6) Ein  Mitglied  kann  nach  vorheriger  Anhörung  vom  Vorstand    bei  Vorliegen einer der in Abs. 3 für den Vorstand  genannten Voraussetzungen mit folgenden Ordnungsmaßnahmen belegt werden:
     a) Verweis
     b) Ordnungsgeld in angemessener Höhe.
     c) Ausschluss  für  längstens  ein  Jahr  an  der  Teilnahme  an  sportlichen  und sonstigen  Veranstaltungen  des  Vereins  oder  der  Verbände,  welchen der Verein angehört
     d) Betretungs- und Benutzungsverbot für längstens ein Jahr für alle vom Verein betriebenen Sportanlagen und Gebäude.
(7) Alle Beschlüsse  sind  dem  betroffenen  Vereinsmitglied  mittels eingeschriebenen  Briefes  oder  per  Boten  zuzustellen;  die  Wirkung  des
Ausschlussbeschlusses tritt jedoch bereits mit der Beschlussfassung ein.
(8) Bei  Beendigung  der  Mitgliedschaft  erlöschen  alle  Ansprüche  aus  dem Mitgliedschaftsverhältnis.  Noch  ausstehende  Verpflichtungen  aus  dem
Mitgliedschaftsverhältnis,  insbesondere  ausstehende  Beitragspflichten,  bleiben hiervon jedoch unberührt.

§ 7 Beiträge
(1) Jedes Mitglied hat einen Jahresbeitrag (Geldbeitrag) zu leisten. Dieser ist im Voraus am Beginn eines Jahres zu entrichten. Wenn der Vereinsbeitritt im letzten Quartal eines Jahres erfolgt, ist die Hälfte eines Jahresbeitrages zu leisten. Die Fälligkeit tritt ohne Mahnung ein.
(2) Die  Geldbeiträge  werden  von  der  Mitgliederversammlung  festgesetzt;  sie dürfen  nicht  so  hoch  sein,  dass  die  Allgemeinheit  von  der  Mitgliedschaft ausgeschlossen  wäre.  Einem  Mitglied,  das  unverschuldet  in  eine  finanziellen Notlage  geraten  ist,  kann  der  Betrag  gestundet  oder  für  die  Zeit  der  Notlage ganz  oder  teilweise  erlassen  werden.  Über  ein  Stundungs-  oder  Erlassgesuch entscheidet der Vorstand.
(3) Bei einem begründeten Finanzbedarf des Vereines kann die Erhebung einer zusätzlichen Umlage in Form einer Geldleistung beschlossen werden. Diese darf das  5-fache  eines  Jahresbeitrages  nicht  überschreiten.  Eine  Staffelung entsprechend der Beitragsordnung ist möglich.
(4) Jedes Mitglied ist verpflichtet, dem Verein Änderungen der Bankverbindung und der Anschrift mitzuteilen.
(5) Mitglieder,  die  nicht  am  Lastschriftverfahren  teilnehmen,  tragen  den erhöhten  Verwaltungsaufwand  des  Vereins  durch  eine  Bearbeitungsgebühr,  die der Vorstand durch Beschluss festsetzt.
(6) Ehrenmitglieder/-Vorsitzende  sind  von  der  Leistung  des  Jahresbeitrages befreit.

§ 8 Organe des Vereines 
Organe des Vereines sind:
•  der Vorstand
•  die Mitgliederversammlung

§ 9 Vorstand 
(1) Der Vorstand besteht aus dem
•  1. Vorsitzenden
•  Zwei stellvertretende Vorsitzende
•  Hauptkassenwart
•  Schriftführer
•  Sechs Beisitzer

(2) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. Vorsitzenden oder durch die stellvertretenden Vorsitzenden, jeweils allein, vertreten (Vorstand im Sinne des § 26 BGB).
(3) Der Vorstand wird durch den Beschluss der Mitgliederversammlung auf die Dauer  von  drei  Jahren  gewählt.  Er  bleibt  jedoch  bis  zur  satzungsgemäßen Neuwahl des Vorstandes im Amt. Vorstandsmitglieder können ihr Amt jederzeit niederlegen,  sofern  dies  nicht  zur  Unzeit  erfolgt.  Scheidet  ein  Mitglied  des Vorstandes  vor  Ablauf  der  Amtsperiode  aus,  so  ist  von  der  nächstfolgenden Mitgliederversammlung ein neues Vorstandsmitglied hinzu zu wählen.
(4) Wiederwahl ist möglich.
(5) Verschiedene  Vorstandsämter  können  von  einer  Person  nur  dann wahrgenommen werden, wenn ein Vorstandsmitglied frühzeitig ausscheidet und
dieses Amt durch eine Nachwahl nicht besetzt werden kann. Das gilt jedoch nur bis  zur  nächsten  Mitgliederversammlung.  Insbesondere  können  jedoch
Vorstandsmitglieder  kein  weiteres  Amt  in  einem  Aufsichtsorgan  des  Vereines wahrnehmen.
(6) Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins. Im Innenverhältnis gilt, dass der  Vorstand  zum  Abschluss  von  Rechtsgeschäften  jeglicher  Art  mit  einem Geschäftswert  von  mehr  als  €  25.000,00  für  den  Einzelfall  bzw.  bei Dauerschuldverhältnissen im Jahresgeschäftswert von mehr als € 25.000,00 der vorherigen  Zustimmung  durch  die  Mitgliederversammlung  bedarf.  Im  Übrigen gibt sich der Vorstand eine Geschäftsordnung mit Geschäftsverteilung.
(7) Der  Vorstand  ist,  unabhängig  davon,  ob  alle  Vorstandsämter  besetzt  sind,  beschlussfähig,  wenn  mehr  als  die  Hälfte  der  Mitglieder  anwesend  sind.  Die Beschlüsse  werden  nach  einfacher  Stimmenmehrheit  gefasst.  Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden.
(8) Die  Abgeltung  des  Aufwendungsersatzes  ist  in  der  Finanzordnung  des Vereines geregelt.
(9) Vorstandsmitglieder nach § 9 Abs. 1 können nur Vereinsmitglieder werden.

§ 10 Mitgliederversammlung 
(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Kalenderjahr statt. Eine  außerordentliche  Mitgliederversammlung  muss  stattfinden,  wenn  dies  von einem Fünftel der Vereinsmitglieder schriftlich und unter Angabe der Gründe und des Zwecks beim Vorstand beantragt wird.
(2) Die  Einberufung  zu  allen  Mitgliederversammlungen  erfolgt  schriftlich  zwei Wochen vor dem Versammlungstermin durch den Vorstand. Mit der Einberufung ist gleichzeitig die Tagesordnung bekannt zu geben, in der die zur Abstimmung gestellten  Anträge  ihrem  wesentlichen  Inhalt  nach  zu  bezeichnen  sind.  Die Einladung wird durch Veröffentlichung in der Saale-Zeitung und im Mitteilungsblatt der Gemeinde und durch Aushang im Schaukasten des Vereins erfolgen.
Soweit  die  Satzung  nichts  anderes  bestimmt,  ist  die  Mitgliederversammlung ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
(3) Die  Mitgliederversammlung  entscheidet  bei  Beschlüssen  und  Wahlen  mit einfacher  Mehrheit  der  abgegebenen  gültigen  Stimmen,  soweit  die  Satzung nichts  anderes  bestimmt.  Stimmenthaltung  wird  als  ungültige  Stimme  gezählt.
Beschlüsse über die Änderung der Satzung bedürfen der Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.
(4) Die Mitgliederversammlung  wird  vom  1.  Vorsitzenden,  bei  dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von
einem  anderen  Mitglied  des  Vorstands  geleitet.  Ist  kein  Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Leiter.
(5) Die Art der Abstimmung wird durch den Versammlungsleiter festgelegt. Eine geheime  Abstimmung  ist  erforderlich,  wenn  ein  Drittel  der  erschienenen stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.
(6) Die Mitgliederversammlung  ist  insbesondere  für  folgende  Angelegenheiten zuständig:
    a) Wahl, Abberufung und Entlastung des Vorstandes
    b) Wahl  und  Abberufung  der  zwei  Kassenprüfer  und  Entgegennahme des Kassenberichtes
    c) Beschlussfassung über Änderung der Satzung, über Vereinsauflösung und über Vereinsordnungen
    d) Beschlussfassung über das Beitragswesen
    e) Beschlussfassung  über die Ernennung von Ehrenmitgliedern/Ehrenvorsitzenden auf Vorschlag des Vorstandes
    f) weitere Aufgaben, soweit sich diese aus der Satzung oder nach Gesetz ergeben bzw. Gegenstand der Tagesordnung sind.
(7) Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift aufzunehmen. Diese ist vom Sitzungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen.

§ 11 Kassenprüfung 
(1) Die von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählten zwei  Prüfer  überprüfen  die  Kassengeschäfte  des  gesamten  Vereines  in
rechnerischer  und  sachlicher  Hinsicht.  Den  Kassenprüfern  sind  sämtliche relevanten  Unterlagen  und  Informationen  zur  Verfügung  zu  stellen.  Über  das Ergebnis ist jährlich in der Mitgliederversammlung zu berichten.
(2) Sonderprüfungen sind möglich.
(3) Art  und  Umfang  der  Kassenprüfung  sowie  die  Veranlassung  von Sonderprüfungen sind in der Finanzordnung geregelt.

§ 12 Haftung
(1) Ehrenamtlich Tätige und Organ- oder Amtsträger, deren Vergütung € 720,00 im  Jahr  nicht  übersteigt,  haften  für  Schäden  gegenüber  Mitgliedern  und gegenüber  dem  Verein,  die  sie  in  Erfüllung  ihrer  ehrenamtlichen  Tätigkeit verursachen, nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit
(2) Der  Verein  haftet  gegenüber  den  Mitgliedern  im  Innenverhältnis  nicht  für fahrlässig verursachte Schäden, die Mitglieder bei der Ausübung des Sports, aus der  Teilnahme  bei  Vereinsveranstaltungen  oder  durch  die  Benutzung  von Anlagen  oder  Einrichtungen  des  Vereins  erleiden,  soweit  solche  Schäden  nicht durch Versicherungen des Vereins abgedeckt sind.

§ 13 Datenschutz
(1) Zur  Erfüllung  der  satzungsgemäßen  Aufgaben  des  Vereines  und  der Verpflichtungen,  die  sich  aus  der  Mitgliedschaft  im  Bayerischen  Landes-
Sportverband  (BLSV)  und  aus  der  Mitgliedschaft  in  dessen  zuständigen Sportfachverbänden  ergeben,  werden  im  Verein  unter  Beachtung  der
gesetzlichen  Vorgaben  des  Bundesdatenschutzgesetzes  (BDSG)  folgende personenbezogene  Daten  von  Vereinsmitgliedern  digital  gespeichert:  Name,
Adresse,  Telefonnummer,  E-Mailadresse,  Geburtsdatum,  Familienzugehörigkeit, Bankverbindung.
Die digitale Erfassung der Daten erfolgt unter der Maßgabe, dass die Mitglieder mit der Beitrittserklärung zustimmen.
(2) Den  Organen  des  Vereins,  allen  Mitarbeitern  oder  sonst  für  den  Verein Tätigen ist es untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als dem zur jeweiligen Aufgabenerfüllung gehörenden Zweck zu verarbeiten, bekannt zu geben, Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch nach dem Ausscheiden des Mitglieds aus dem Verein fort.
(3) Als  Mitglied  des  Bayerischen  Landes-Sportverbandes  ist  der  Verein verpflichtet, im Rahmen der Bestandsmeldung folgende Daten seiner Mitglieder
an  den  BLSV  zu  melden:  Name,  Vorname,  Geburtsdatum,  Geschlecht, Sportartenzugehörigkeit.  Die  Meldung  dient  zu  Verwaltungs-  und
Organisationszwecken  des  BLSV.  Soweit  sich  aus  dem  Betreiben  bestimmter Sportarten im Verein eine Zuordnung zu bestimmten Sportfachverbänden ergibt, werden  diesen  für  deren  Verwaltungs-  und  Organisationszwecke  bzw.  zur Durchführung  des  Wettkampfbetriebes  die  erforderlichen  Daten  betroffener Vereinsmitglieder zur Verfügung gestellt.
(4) Zur  Wahrnehmung  satzungsgemäßer  Mitgliederrechte  kann  bei  Verlangen der  Vorstand  gegen  die  schriftliche  Versicherung,  dass  die  Adressen  nicht  zu anderen  Zwecken  verwendet  werden,  Mitgliedern  bei  Darlegung  eines berechtigten Interesses Einsicht in das Mitgliederverzeichnis gewähren.
(5) Bei Beendigung der Mitgliedschaft werden personenbezogene Daten, soweit sie die Kassengeschäfte betreffen, entsprechend der steuerrechtlich bestimmten Fristen aufbewahrt.

§ 14 Auflösung des Vereines 
(1) Die Auflösung des Vereins kann nur  in einer eigens zu diesem Zweck und unter  Einhaltung  einer  vierwöchigen  Frist  einberufenen  Mitgliederversammlung beschlossen  werden.  In  dieser  Versammlung  müssen  vier  Fünftel  der stimmberechtigten  Vereinsmitglieder  anwesend  sein.  Zur  Beschlussfassung  ist eine Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen notwendig. Kommt eine  Beschlussfassung  nicht  zustande,  so  ist  innerhalb  von  vier  Wochen  eine weitere  Mitgliederversammlung  satzungsgemäß  einzuberufen,  die  ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist. Darauf ist bei der Einberufung hinzuweisen.
In  der  Auflösungsversammlung  bestellen  die  Mitglieder  die  Liquidatoren,  die dann die laufenden Geschäfte abzuwickeln haben.
(2) Das  nach  Auflösung  oder  Aufhebung  des  Vereins  oder  bei  Wegfall steuerbegünstigter  Zwecke  verbleibende  Vermögen  fällt  an  die  Gemeinde
Oberthulba,  die  es  zur  Förderung  des  Sports  im  Gemeindeteil  Thulba  zu verwenden hat.

§ 15 Sprachregelung
Wenn  im  Text  der  Satzung  oder  Ordnungen  des  Vereines  bei Funktionsbezeichnungen  die  weibliche  oder  männliche  Sprachform  verwendet
wird, so können unabhängig davon alle Ämter von Frauen und Männern besetzt werden.

§ 16 Inkrafttreten 
Die  Satzung  wurde  in  der  Mitgliederversammlung  am  20.  März  2015  geändert und in der vorliegenden Fassung beschlossen. Die Änderung tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.
 
1. FC 1924 Frankonia Thulba e.V.   ·   An der Ziegelhütte 4  ·   97723 Thulba
Nach oben
http://www.ghsonline.de